
Der Rahmen war feierlich, in dem die Jägerschaft am 9. November in die Kirche St. Albertus Magnus in Schlebusch zu ihrer Hubertusmesse einlud. Die Gottesdienstbesucher erfreuten sich in der voll besetzten Kirche an den gewaltigen Klängen der Bläser, die die von Pfarrer Hohmann und Diakon Rizza geleitete Messe begleiteten. Dass auch Jagdhunde und Falken an der Messe teilnahmen, war für die Kirchgänger so außergewöhnlich wie spannend. Der Vorsitzende der Leverkusener Jägerschaft, Ernst Stephan Kelter, erinnerte an die Legende des Heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger, und führte in seiner Begrüßung aus, warum sie auch heute noch als Leitfaden jagdlichen Handelns taugt. Oberbürgermeister Stefan Hebbel hob in seinem sehr persönlichen Grußwort die Bedeutung der Jägerschaft auch für eine Stadtgesellschaft wie Leverkusen hervor. Im Anschluss an die Messe fand auf dem Kirchplatz die Segnung der Jagdhunde statt. Bei einem kleinen Imbiss konnten sich Gemeindemitglieder und Interessierte über die Aufgaben und das Engagement der Jägerschaft informieren. Der Vorstand bedankt sich beim ausrichtenden Hegering Ost, bei der Kirchengemeinde St. Albertus Magnus, bei den Bläsern, der Hundegruppe, den Falknerinnen und der Rollenden Waldschule sowie allen Helfern, die zum Gelingen dieser eindrucksvollen Messe beigetragen haben.
Mein Frauchen nimmt mich mit. Ich bin angeleint und da sind ja auch alle meine Freunde, Neto, Lotta, Hildegard, Pauli, Hermann und noch einige, die ich nicht kenne. Die Glocken läuten und wir begrüßen uns vor dem Eingang zur Albertus Magnus Kirche. Da sind auch noch zwei komische Vögel auf dem Arm von zwei Falknerinnen. Gerade überlege ich, ob ich da mal hin soll, da sagt Frauchen schon : „Nein, Platz!“ Na ja, vielleicht später? Dann gehen wir rein. Für uns ist Platz in der Mitte reserviert. Ich bin neben Hildegard, aber Lotta macht Zirkus, da muss sie mit Hildegard tauschen. Jetzt geht es los. Die Hörner spielen schon. Das ist immer so, wenn die Jagd anfängt, Aber heute kommen welche in Gewändern mit Lichtern. Die sehen nicht nach Jagd aus. Dann reden zwei. Die heißen beide Stephan, sagt Frauchen. Der eine spricht für die Jägerschaft, der andere zur Jägerschaft und zu den anderen, die noch hier sind. Und das sind viele. Dann werden Sachen vorgelesen. Es wird gesungen und gebetet, wie sie das Gemurmel hier nennen. Dann erzählt einer eine Geschichte vom Hubertus dem Jäger. Plötzlich spielen vorne viele Hörner und hinten ist auch noch eins, das antwortet. Das muss ich mir mal ansehen, aber Frauchen sagt schon wieder: „ Hier ran !“ und „Platz“. Dann sammeln sie wohl Geld, aber nicht bei uns, da trauen sie sich nicht vorbei. Dabei sind wir alle ganz lieb. Jetzt singt Frauchen auch noch ganz laut mit den anderen: „Großer Gott wir loben dich“. Das kenne ich schon, dann ist es zu Ende. Wir gehen raus. Aber anders als sonst, werden wir draußen noch mit Wasser bespritzt. Segen nennen sie das. Aber ich bin ja nicht wasserscheu. Und das wichtigste: ich war bei einer beeindruckenden Messe dabei.
Der Vorstand der Leverkusener Jägerschaft wünscht allen Mitgliedern und ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Übergang in ein gesundes neues Jahr mit schönen jagdlichen Momenten und viel Waidmannsheil.
Wir gratulieren
95 Jahre: Horst Niemann
70 Jahre: Klaus Fellmann
65 Jahre: Dietlof Frhr. von Arnim, Michael Nußbaum
50 Jahre: Claudia Ferrao



Die rollende Waldschule war erneut an der GGS Bergisch Neukirchen zu Besuch.
Gemeinsam haben wir Fuchs, Dachs, Waschbär und Wildschwein unter die Lupe genommen – echte Allesfresser und spannende Kulturfolger, die sich perfekt an das Leben in unserer Nähe angepasst haben.
Auf dem Schulhof ging’s dann richtig los: wild, fröhlich und voller Energie mit einem Bewegungsspiel.
Zum Abschluss wurde es kreativ – die Kinder bastelten Tieranhänger für den Weihnachtsbaum 🎄🐾.
Ein rundum wunderbarer Tag voller Naturwissen, Bewegung und Adventsfreude!
