Zwischen Saat und Wildschutz – Gemeinsam praktikable Lösungen gegen Wildschäden finden

Kitzretter-Teams sind weiter fleißig im Einsatz

11. Mai 2026

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11. Mai 2026

Zwischen Saat und Wildschutz – Gemeinsam praktikable Lösungen gegen Wildschäden finden

Unsere Jäger arbeiten eng mit den Landwirten zusammen, um Saat und Ernte bestmöglich zu schützen. 🌱🤝

Auf diesem Feld wurden Sonnenblumenkerne ausgebracht – doch die erste Saat hatte leider keine Chance aufzugehen. Wildtauben haben einen Großteil der Kerne gefressen. Dadurch entsteht nicht nur ein finanzieller Schaden, sondern auch viel verlorene Arbeitszeit.

Wildschaden durch Wildtauben ist in NRW nicht ersatzpflichtig. Betroffene Landwirte können versuchen, die Vögel durch z.B. optische oder akustische Vergrämungsmaßnahmen von ihren Flächen fernzuhalten. In diesem Fall wurde sich für den Greifvogel-Drachen entschieden.

Landwirtschaft, Naturschutz und Wildtierschutz verfolgen oft unterschiedliche Interessen – und genau deshalb entstehen Konflikte. Während Flächen effizient bewirtschaftet werden müssen, brauchen Wildtiere Rückzugsräume und Schutz.
Wir Jäger stehen dabei oft zwischen allen Seiten und versuchen, einen vernünftigen Mittelweg zu finden: für gesunde Wildbestände, den Schutz der Natur und eine praktikable Landwirtschaft. Einfach ist das selten – aber nur im gemeinsamen Austausch können Lösungen entstehen, mit denen am Ende alle leben können.