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Leverkusen: Praktische Fragen in Zeiten von Corona

In der momentanen Situation, die aufgrund der Corona-Pandemie mit weitreichenden Auflagen und Einschränkungen verbunden ist, fragen sich viele Jäger, wie mit den ganz praktischen Herausforderungen des Jägerlebens umzugehen ist. HRL Adelbert Krull hatte die Gelegenheit, bei Amtsveterinär Dr. Kurt Molitor nachzufragen.

Adelbert Krull (AK): Herr Dr. Molitor, die meisten Beschäftigten der Verwaltung müssen, wie viele andere Arbeitnehmer auch, von zuhause aus arbeiten, die Präsenz am Arbeitsplatz ist nicht mehr gegeben. Wie ist die Erreichbarkeit des Fachbereiches 39 geregelt?
Dr. Kurt Molitor (KM): Während der Servicezeiten (Montag bis Donnerstag 8:30 – 15:30 Uhr, Freitag bis 13:30 Uhr) ist der Fachbereich 39 meistens besetzt. In dringenden Fällen bin ich über die Feuerwehr erreichbar. Es kann auch jederzeit eine Mail an die Adresse 39@Stadt.Leverkusen.de gesandt werden.

AK: Was ist mit der Trichinenuntersuchung, falls jetzt Schwarzwild erlegt wird?
KM: Wie immer: melden Sie bitte Proben auf Trichinen und ASP per Mail oder unter Telefon 0214-406-3901 an und hinterlegen die Proben in der Wildsammelstelle oder geben sie diese während der Servicezeiten ab.

AK: Was soll mit Fallwild (Fuchs, Schwarzwild) geschehen? Abliefern beim Fachbereich 39?
KM: Wie bisher: bitte tote Wildschweine mit Begleitschein in die Wildsammelstelle geben und per Telefon 0214-406-3901 melden. Füchse benötigen wir nicht mehr, die bisher untersuchten Tiere hatten alle Staupe. Das Screening auf Tollwut lassen wir in Anbetracht der Pandemie zur Zeit ruhen.

AK: Herr Dr. Molitor, vielen Dank für die Informationen.
KM: Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Alles Gute und beste Grüße an alle Jäger.